Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

14.08.2019 - Weinbauverband Mittelrhein

Von links: Michael Horper, Martin Philipps, Heinz-Uwe Fetz, Stephan Fendel, Felix Pieper, Joachim Lorenz, Gerd Knebel

Heinz-Uwe Fetz als Weinbau-Präsident am Mittelrhein wiedergewählt

Koblenz. Am Dienstag, 13. August 2019, wurde Heinz-Uwe Fetz aus Dörscheid, Rhein-Lahn-Kreis, von den Delegierten des Weinbauverbandes Mittelrhein zum Präsidenten wiedergewählt. Die Wahl zum Präsidium und des Vorstandes fand im Haus des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau in Koblenz statt.

Zu Vizepräsidenten wurden Joachim Lorenz aus Boppard, Rhein-Hunsrück-Kreis, und Felix Pieper aus Königswinter am Siebengebirge, mit ebenfalls sehr großer Stimmenmehrheit gewählt. Die 13 Delegierten sowie der wahlberechtigte Präsident des Dachverbandes, Michael Horper, wählten darüber hinaus Martin Philipps aus St. Goar und Stephan Fendel, Viertälergebiet, als Beisitzer in den Vorstand des Weinbauverbandes Mittelrhein.

Die Wahl wurde vom Hauptgeschäftsführer des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Dr. Josef Derstappen unter Mitwirkung der Vertreterin der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Weinbauamt Wittlich, Jutta Schneider und Geschäftsführer Stefan Jedele, Mittelrhein e.V. geleitet.

In einer kurzen Stellungnahme bedankte sich Präsident Heinz-Uwe Fetz bei dem langjährigen Vizepräsidenten Bernharnd Praß, der aus Altersgründen nicht mehr wiedergewählt werden konnte, für die herausragende geleistete Arbeit. Der neu gewählte Vorstand werde sich zeitnah mit der Geschäftsführung zusammensetzen, um Termine und Aufgabenverteilung abzustimmen.

In einem Grußwort bedankte sich BWV-Präsident Michael Horper für das Engagement der Ehrenamtlichen in der Verbandsarbeit. Hierbei hob er Heinz-Uwe Fetz und Bernhard Praß hervor. Es stünden große Herausforderung in der aktuellen Agrar- und Weinbaupolitik an. Das Anbaugebiet Mittelrhein sei von der Struktur her mit den selbstvermarktenden Winzern, den Möglichkeiten im Weintourismus und dank der qualitätsorientierten Vereinigungen Mittelrhein Riesling Charta und VDP sehr gut aufgestellt.

Der wiedergewählte Weinbaupräsident Heinz-Uwe Fetz, der gleichzeitig Vizepräsident im Deutschen Weinbauverband ist, ging in seiner Ansprache nach der Wahl auf die aktuelle Weinbaupolitik ein. Hier stehe eine umfangreiche Reform des Deutschen Weingesetzes einschließlich der Weiterentwicklung des Weinbezeichnungsrechtes ins Haus. Inzwischen sei auch die neue Schutzgemeinschaft Mittelrhein anerkannt und könne ihre Arbeit aufnehmen. Sie trage in Zukunft Verantwortung bei der Gestaltung und Verwaltung des sogenannten Lastenheftes der Region mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U. Mittelrhein). Hierfür müssten die Gremien im Weinbauverband Mittelrhein wichtige Vorarbeit leisten. In der Gemeinsamen Agrarpolitik – GAP – gehe es um die Zukunftsperspektive der Branche in der neuen Förderperiode nach 2020. Der Verband müsse immer wieder versuchen, das Beste für die Winzerinnen und Winzer aus den Vorgaben aus Brüssel, Berlin und Mainz herauszuholen. Die Winzer brauchten Planungssicherheit für ihre unternehmerischen Entscheidungen. Die nationalen Entscheidungsspielräume seien konsequent zur Stärkung einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Weinwirtschaft auszugestalten. Zusätzliche Bürokratie sowie praxisfremde Kontrollvorgaben müssten im Interesse der Winzer, aber auch der Agrarverwaltungen, vermieden werden. Derzeit gelte der verstärkte Einsatz des Verbandes der Abmilderung von praxisfremden Vorgaben zum Anwenderschutz nach dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie um die Themen Düngeverordnung, Verpackungsgesetz und Weinmarktstrategie.

Präsident Heinz-Uwe Fetz und die Vizepräsidenten Joachim Lorenz und Felix Pieper stellen nun das ehrenamtliche Führungstrio im Weinbauverband Mittelrhein für die nächsten fünf Jahre dar. Sie erhoffen sich im Interesse der Winzerinnen und Winzer eine gute Zusammenarbeit mit den neu benannten Vertreterinnen und Vertretern in den Gremien Vorstand und Delegierten. Sie richteten einen Appell an die Akteure der Weinwirtschaft am gesamten Mittelrhein, im Sinne der Regionalinitiative ein „Wir-Gefühl“ für die Region zu entwickeln und zu pflegen.

Die Delegiertenversammlung im Weinbauverband Mittelrhein setzt sich künftig wie folgt zusammen:

Präsidium: Heinz-Uwe Fetz, Joachim Lorenz, Felix Pieper

Beisitzer im Vorstand: Martin Philipps, Stephan Fendel

Delegierte: Albert Lambrich, Jochen Ratzenberger, Eckard Zahn, Walter Perll, Tobias Korn, Jens Didinger, Helge Ehmann, Georg Mohr, Sebastian Schneider, Jürgen Volk.

Weitere Informationen: Weinbauverband Mittelrhein, Karl-Tesche-Straße 3, 56073 Koblenz, Telefon 0261/9885-0 E-Mail: Knebel@bwv-net.de