Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

21.03.2017 - Gespräch mit der Katholischen Landvolkbewegung

Dr. Josef Derstappen, Harald Klein und Michael Horper (v.l.) sprachen über die künftige Zusammenarbeit zwischen Bauern- und Winzerverband und Katholischer Landvolkbewegung.

Kirchen müssen Verständnis zeigen

Koblenz. In einem Gespräch mit dem Geschäftsführer der Katholischen Landvolkbewegung Trier, Harald Klein, machte Präsident Michael Horper deutlich, dass er auch von den Kirchen im Verbandsgebiet – sowohl von der evangelischen Landeskirche wie auch vom Bistum Trier – erwarte, dass diese die bäuerlichen Familien in der Region emotional sowie öffentlich unterstützen und im Hinblick auf die aktuellen gesellschaftlichen und medialen Anfeindungen nicht im Regen stehen lassen. Die Kirchen müssten den Blick auch wieder auf die heimische Landwirtschaft werfen und sollten sich nicht nur mit globalen Fragen beschäftigen. Insbesondere Misereor – die zumindest auf Bundesebene die Landwirtschaft ständig verunglimpfe – müsse seine bisherige Vorgehensweise ändern.

Man kam darin überein, für den Herbst eine gemeinsame Veranstaltung zu planen, um die Bedeutung der Landwirtschaft in Eifel, Hunsrück, Westerwald und Taunus sowohl wirtschaftlich wie auch für den ländlichen Raum und die Dörfer darzustellen.

Im Hinblick auf die landwirtschaftliche Familienberatung der Kirchen im Bereich des Bistums Trier war man sich einig, dass diese Form der helfenden und betreuenden Beratung von Familienbetrieben in schwierigen menschlichen und wirtschaftlichen Situationen unbedingt fortgeführt werden müsse.