Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

10.08.2016 - Landwirtschaftliches Bauen 2015/16

Während seiner Sommerreise besuchte Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing (3. von rechts) den Hof Krugofen, der am Bundeswettbewerb „Landwirtschaftliches Bauen“ teilnimmt. V. l. Jörg Denninghoff, MdL, Landrat Frank Puchtler, 1. Beigeordneter der VG Nastätten Helmut Göttert, Betriebsleiterin Susanne Ruppmann; Minister Dr. Volker Wissing; Betriebsleiter Torsten Ruppmann und Sohn Max Ruppmann. Foto: Norbert Schmiedel

Wissing besucht Familienbetrieb mit Tradition und Fortschritt

Bogel. Als Beispiel für einen Familienbetrieb, der Tradition und Fortschritt erfolgreich verbindet, hat der rheinland-pfälzische Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing den Hof Krugofen der Familie Ruppmann in Bogel im Rhein-Lahn-Kreis bezeichnet. „Als mittelständischer Landwirtschaftsbetrieb setzt der Hof auf neueste Technologie und zeigt gleichzeitig, wie sich artgerechte Tierhaltung mit Ausläufen ins Freie in Stallkonzepte integrieren lassen. Das ist moderne Landwirtschaft - zukunftsfähig aufgestellt und das Tierwohl im Blick“, erklärte Wissing am Dienstag vergangener Woche bei einer Besichtigung des Betriebs im Rahmen seiner diesjährigen Sommerreise.

Auf dem Hof wird nach Angaben des Mainzer Landwirtschaftsministeriums Milchviehwirtschaft mit neuster Technologie und artgerechter Tierhaltung betrieben. Zudem würden auf rd. 300 Hektar Fläche Getreide, Raps und Kartoffeln angebaut sowie 60 Hektar Grünland bewirtschaftet. Den Schwerpunkt des Betriebs bilde aber die Milchproduktion mit derzeit 133 Milchkühen in einem modernen Boxenlaufstall.

Die art- und umweltgerechte Tierhaltung werde mit automatischen Melksystemen und einem ständig zugänglichem Laufhof im Freien kombiniert. Das Land habe die Neuanschaffungen mit rd. 270.000 € bezuschusst, so das Ministerium. Vor diesem Hintergrund nehme der Hof auch am Bundeswettbewerb „Landwirtschaftliches Bauen 2015/16“ zum Thema „Heute schon draußen gewesen? - Tier- und umweltgerechte Ausläufe“ teil. Der Wettbewerb zeichne landwirtschaftliche Betriebe aus, die Rindern, Schweinen und Geflügel einen Auslauf im Freien ermöglichten und die Umwelt dabei schonten.