Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

21.02.2017 - Eigenverbraucher müssen neue Meldefristen einhalten

Betreiber von Photovoltaikanlagen müssen Angaben für EEG-Umlage machen

Koblenz. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau macht darauf aufmerksam, sollte die Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage nicht vollständig entfallen, müssen Eigenversorger und sonstige selbsterzeugende Letztverbraucher dem verantwortlichen Netzbetreiber einmal jährlich alle Angaben zur Verfügung stellen, die für die Endabrechnung der EEG-Umlage für das vorangegangene Kalenderjahr erforderlich sind. Diese Angaben umfassen für jede Stromerzeugungsanlage insbesondere die EEG-umlagepflichtigen Strommengen. Betreibt der Eigenversorger oder sonstige Letztverbraucher einen Stromspeicher im Sinn der Sonderregelung nach § 61k EEG, muss er darüber hinaus sämtliche zu erfassende Strommengen mitteilen.

Wenn der Verteilnetzbetreiber (VNB) für die Erhebung der EEG-Umlage verantwortlich ist, sind ihm die abrechnungserforderlichen Angaben für das jeweilige Abrechnungsjahr bis zum 28. Februar des Folgejahres mitzuteilen. Ist der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) für die Erhebung der EEG-Umlage verantwortlich, muss die Mitteilung an ihn bis zum 31. Mai des Folgejahres erfolgen.

Die Mitteilungsfrist für das Abrechnungsjahr 2016 läuft dementsprechend für Abrechnungsfälle mit dem VNB am 28. Februar 2017 und für Abrechnungsfälle mit dem ÜNB am 31. Mai 2017 aus. Von den Mitteilungspflichten ausgenommen ist die Eigenversorgung mit Strom aus Stromerzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 1 Kilowatt und Solaranlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 7 Kilowatt.