Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

10.08.2016 - Bauern- und Winzerverband unterstützt Aktion des Industrieverbandes Agrar

Mit einer Nullparzelle, auf der keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, machen Landwirte auf die Bedeutung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes für die Nahrungsmittelerzeugung aufmerksam. Ein Schild erläutert die Hintergründe. Foto: Martin Adam

Anmeldung bei Mitmach-Aktion „Schau ins Feld!“ 2017 ist ab sofort möglich

Koblenz. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln steht aufgrund des Engagements verschiedener Verbände und Organisationen in der Kritik. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau wehrt sich gemeinsam mit anderen berufsständischen Organisationen gegen die Diffamierung des fachgerechten Pflanzenschutzmitteleinsatzes. „Pflanzen müssen ernährt und geschützt werden. Das ist wie bei den Menschen oder den Tieren“, stellt der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Michael Horper klar. Der Industrieverband Agrar führt im kommenden Jahr wieder seine Mitmach-Aktion „Schau ins Feld!“ durch. Die Landwirte können konkret auf ihren eigenen Feldern Parzellen anlegen, die dokumentieren, wie ihre gesamte Ackerfläche ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln aussehen würde. Bereits im vergangenen Jahr haben rund 190 Landwirte knapp 300 sogenannte Nullparzellen angelegt. Nachdem sich interessierte Landwirte unter www.die-pflanzenschuetzer.de unter der Rubrik „Aktiv werden“ angemeldet haben, erhalten sie wichtige Informationen sowie die ebenfalls wichtigen Schautafeln.

Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln muss mehr Akzeptanz seitens der Bevölkerung erhalten. Gerade das aktuelle Jahr 2016 macht deutlich, wie wichtig es ist, Pflanzen zu schützen, um Ertragseinbußen – sowohl qualitative, als auch quantitative – zu verringern. Umso wichtiger ist die öffentliche Darstellung der Bedeutung einer fachgerechten Pflanzenschutzmittelanwendung.