Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

11.07.2016 - Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau informiert

Kaum Glyphosatrückstände in Lebensmitteln und im Grundwasser

München. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Glyphosat hat die bayerische Staatsregierung auf die geringe Rückstandsproblematik im Freistaat hingewiesen. Im Landwirtschaftsausschuss des Landtags erklärte ein Vertreter des Agrarministeriums am vergangenen Mittwoch, dass das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in den Jahren 2013 bis 2015 insgesamt 418 Lebensmittelproben untersucht und ausschließlich Glyphosatgehalte „weit unter den zulässigen Rückstandshöchstgehalten“ festgestellt habe.

Die insgesamt 109 analysierten Proben von Säuglings- und Kleinkindernahrungen seien alle vollkommen frei von Glyphosat gewesen. Auch in Muttermilch, die durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) getestet worden sei, habe man den Pflanzenschutzmittelwirkstoff nicht gefunden, berichtete der Ressortvertreter. Darüber hinaus habe das staatliche landesweite Grundwassermonitoring seit seinem Beginn im Jahr 2007 keine Hinweise auf eine bedeutende Glyphosatbelastung geliefert. (AgE)