Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

24.05.2016 - Agrarbürgschaftsprogramm

Von links: Karin Bothe, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V., Dr. Josef Derstappen, Hauptgeschäftsführer des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V., Birgit Szöcs, Geschäftsführerin der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz, Torsten Eickhoff, Prokurist der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz, Michael Horper, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V., Christian Müller, BWV-Referent für Finanzfragen; Bild: H. Netter

Gespräch mit der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz

Koblenz. Das Thema Agrar-Bürgschaften stand im Mittelpunkt eines Gespräches, das der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, Anfang dieser Woche in Koblenz mit der Geschäftsführerin Birgit Szöcs und dem Prokuristen Torsten Eickhoff von der rheinland-pfälzischen Bürgschaftsbank führte.

Hintergrund des Gespräches war insbesondere die Einführung von Agrar-Bürgschaften seitens der Bürgschaftsbanken der Länder im Herbst letzten Jahres. Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft werde es dadurch ermöglicht, betriebliche Investitionsvorhaben mit Hilfe von Programmdarlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank zu finanzieren, z. B. wenn Kreditsicherheiten gar nicht oder nicht im ausreichenden Maße zur Verfügung stehen. Neben den politischen Forderungen des Verbandes zur Bewältigung der Marktkrise sei ein solches Finanzierungsinstrument ein wichtiger Baustein, die Betriebe durch die Zeit zu bringen, betonte Michael Horper.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, die Informationen zu den Chancen des Agrarbürgschafts-Programmes offensiv an die landwirtschaftlichen Betriebe und Banken heranzutragen.