Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

25.02.2016 - Debatte zu Glyphosatrückständen im Bier sachlich führen

Deutscher Bauernverband: Vorerntebehandlung bei Braugerste in Deutschland nicht zugelassen

Berlin. Im Zusammenhang mit den heutigen Medienberichten über Rückstände von Glyphosat im Bier weist der Deutsche Bauernverband (DBV) darauf hin, dass die Anwendung von Glyphosat zur Vorerntebehandlung bei Braugerste in Deutschland nicht zugelassen sei.

Auch bei Hopfen, der ebenfalls zur Bierherstellung benötigt werde, finde in Deutschland keine Anwendung mit Glyphosat statt. Zudem stamme etwa die Hälfte der in Deutschland verarbeiteten Braugerste aus Importländern, in denen weniger strenge Anwendungsbestimmungen für diesen Wirkstoff gelten würden. Nach Aussage des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) besteht für die Verbraucher keine gesundheitliche Gefährdung. Um gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat aufzunehmen, müsste ein Erwachsener an einem Tag rund 1.000 Liter Bier trinken, heißt es in einer Erklärung.